“Die Wahrheit ist ein pfadloses Land” – Die komplette Rede

Basierend auf Dans’ Beitrag “Interview mit ”Keith Truth” über das New-Age-Movement!” (http://mz.borisk.de/?p=1961) hier die komplette Rede, die Krishnamurti hielt als er sich von der theosophischen Gesellschaft lossagte. Zeitgeist beruft sich unter anderem auf theosophische Quellen und instrumentalisiert Krishnamurti…Peter Joseph kann sich auf die Schulter klopfen, dass er einen Toten für Zwecke missbraucht, die zur eigentlichen Intention dieses Mannes widersprüchlicher nicht sein könnten.

„Die Wahrheit ist ein pfadloses Land“

Der „Orden des Sterns im Osten“ wurde 1911 gegründet, um das Kommen des Weltlehrers anzukündigen. Krishnamurti wurde zum Haupt des Ordens ernannt. Am 2. August 1929, dem Tag der Eröffnung des jährlichen Star Champ in Ommen, Niederlande, löste Krishnamurti den Orden in Anwesenheit von dreitausend Mitgliedern auf. Es folgt der vollständige Text der Rede, die er aus diesem Anlaß hielt

„Heute morgen wollen wir über die Auflösung des Ordens des Sterns sprechen. Viele Menschen werden sich darüber freuen, und andere werden sehr traurig sein. Es geht aber nicht darum, ob man sich freut oder traurig ist, denn die Auflösung des Ordens ist unvermeidlich, wie ich Ihnen nun erklären würde.

Sie erinnern sich vielleicht an die Geschichte, wie der Teufel und einer seiner Freunde eines Tages die Straße entlanggingen. Sie sehen vor sich einen Mann, der sich bückt und etwas vom Boden aufhebt, es betrachtet und dann in seine Tasche steckt. Der Freund fragt den Teufel:  „Was hat der Mann da aufgehoben?“ „Er hat ein Stück von der Wahrheit aufgehoben“, sagt der Teufel. „Das ist aber ein sehr schlechtes Geschäft für dich“, sagt sein Freund. „Oh, durchaus nicht“, antwortete der Teufel, „ich werde ihm vorschlagen, sie zu organisieren.“

Ich behaupte, dass die Wahrheit ein pfadloses Land ist, und Sie können sich ihr auf keinen Pfad nähren, durch keine Religion, durch keine Sekte. Das ist meine Ansicht, an der ich absolut und bedingungslos festhalte. Die Wahrheit, die grenzenlos, unbedingt, unnahbar ist, auf welchem Pfad auch immer, kann nicht organisiert werden; auch sollte keine Organisation gebildet werden, um Menschen auf einen besonderen Pfad zu führen oder zu nötigen. Wenn Sie das als erstes verstehen, dann werden Sie sehen, wie unmöglich es ist, einen Glauben zu organisieren. Ein Glaube ist eine rein individuelle Angelegenheit, und Sie können und dürfen ihn nicht organisieren. Wenn Sie es tun, dann stirbt er, erstarrt er; er wird zur Konfession, zu einer Sekte, einer Religion, die anderen aufgenötigt wird. Das ist es aber, was überall auf der Welt jeder zu tun versucht. Die Wahrheit wird geschmälert und zum Spielzeug für die Schwachen, für diejenigen, die nur einen Augenblick unzufrieden sind.

Die Wahrheit kann nicht heruntergeholt werden; vielmehr muss der einzelne sich die Mühe machen, zu ihr hinaufzusteigen. Sie können den Gipfel des Berges nicht ins Tal herunterholen. Wenn Sie den Gipfel des Berges erreichen wollen, müssen Sie das Tal durchqueren und die steilen Felsen hinaufklettern, ohne sich vor den gefährlichen Klippen zu fürchten. Sie müssen die Wahrheit erklimmen, sie kann nicht für Sie „abgestuft“ oder organisiert werden. Das Interesse an Ideen wird hauptsächlich von Organisationen am Leben erhalten, doch Organisationen erwecken nur ein oberflächliches Interesse. Ein Interesse, das nicht aus der Liebe zur Wahrheit um ihrer selbst willen entsteht, sondern durch eine Organisation geweckt wird, ist ohne Wert. Die Organisation wird zum Rahmen, in den sich ihre Mitglieder bequem einfügen. Sie streben nicht länger nach der Wahrheit oder nach dem Gipfel des Berges, sondern sie graben sich eine bequeme Nische, in die sie sich setzen, oder sie lassen sich von der Organisation an einen Platz stellen und denken, dass die Organisation sie dadurch zur Wahrheit führen wird.

Das ist also der erste Grund, weshalb der Orden vom Stern meiner Ansicht nach aufgelöst werden muss. Doch wahrscheinlich werden Sie trotzdem andere Orden gründen, Sie werden weiterhin anderen Organisationen angehören, die nach der Wahrheit suche. Ich will zu keiner Organisation spiritueller Art angehören, bitte verstehen Sie das. Ich würde zum Beispiel von einer Organisation ganz anderer Art, rein zweckdienlich , wie die Post oder Telegraf. Ich würde ein Auto oder ein Dampfschiff zum Reisen benutzen, das sind ganz zweckmäßige Maschinen, die nicht das Geringste mit Spiritualität zu tun haben. Ich betone noch einmal, dass keine Organisation den Menschen zur Spiritualität führen kann.

Wenn eine Organisation zu diesem Zweck gegründet wird, wird sie zu einer Krücke, einer Schwäche, einem Zwang, und sie kann das Individuum nur verkrüppeln und es daran hindern zu wachsen und seine Einzigartigkeit zu entwickeln, die in seiner eigenen Entdeckung der absoluten, unbedingten Wahrheit besteht. Das ist ein weiterer Grund, weshalb ich mich entschieden habe, den Orden, dessen Haupt ich nun einmal bin, aufzulösen. Niemand hat mich zu dieser Entscheidung überredet.

Das ist keine großartige Geste, denn ich will keine Anhänger, und das meine ich ernst. Sobald Sie einem Menschen folgen, hören Sie auf, der Wahrheit zu folgen. Es ist mir gleichgültig, ob Sie dem, was ich sage, Aufmerksamkeit schenken, oder nicht. Ich will eine bestimmte Sache auf der Welt tun, und die werde ich mit unbeirrbarer Konzentration tun. Ich habe nur ein einziges wesentliches Anliegen: den Menschen frei zu machen. Ich will ich aus allen Käfigen, von allen Ängsten befreien und keine Religionen, keine neuen Sekten gründen, geschweige denn neue Theorien und neue Philosophien einführen. Nun werden Sie mich natürlich fragen, warum ich in der ganzen Welt herumreise und fortwährend rede. Ich werde Ihnen sagen, aus welchen Grunde ich das tue: Nicht, weil ich eine Gefolgschaft wünsche, nicht weil ich eine besondere Gruppe von besonderen Anhängern haben möchte. (Wie lieben es doch die Menschen, anders zu sein als ihre Mitmenschen, wie lächerlich, absurd und trivial ihre Unterscheidungen auch sein mögen! Ich will diese Absurdität nicht unterstützen.) Ich habe keine Anhänger, keine Apostel, weder auf Erden noch in der Spähre des Spirituellen.

Auch reizt mich nicht die Verlockung des Geldes oder der Wunsch, ein bequemes Leben zu führen. Wenn ich ein bequemes Leben führen wollte, würde ich nicht in ein Camp gehen oder in einem regnerischen Land leben! Das sage ich ganz offen, um es ein für allemal klarzustellen. Ich will diese kindischen Diskussionen nicht Jahr für Jahr wiederholen.

Ein Zeitungsreporter, der mich interviewt hat, hielt es für eine großartige Tat, eine Organisation aufzulösen, die aus vielen tausend Mitgliedern besteht. Er sagte, in seinen Augen sei das etwas Großartiges. Dann fragte er: „Was werden Sie danach tun, wie werden Sie leben? Sie haben keine Anhänger, die Menschen werden Ihnen nicht mehr zuhören!“ Wenn es nur fünf Leute gibt, die zuhören,  die leben werden, die ihre Gesichter der Ewigkeit zuwenden, die leben werden, dann ist das genug. Was nützt es, tausend zu haben, die nichts verstehen, die ganz in ihren Vorurteilen erstarrt sind, die das Neue nicht wollen, sondern lieber das Neue so auslegen, dass es ihrem eigenen sterilen, trägen Selbst dient? Wenn ich so starke Worte gebrauche, mißverstehen Sie mich bitte nicht; es geschieht nicht aus einem Mangel an Mitgefühl. Wenn Sie zu einem Chirurgen gehen, um sich operieren zu lassen, erweist er Ihnen nicht einen Dienst damit, dass er Sie operiert, selbst wenn er Ihnen Schmerzen zufügt? Ebenso ist es kein Mangel an wahrer Liebe, wenn ich offen und ehrlich spreche, ganz im Gegenteil.

Wie ich schon sagte, ich habe nur ein Ziel: die Menschen zu befreien, ihn zur Freiheit anzuspornen, ihm zu helfen, aus allen Begrenzungen auszubrechen, denn das allein wird ihm ewige Glückseligkeit bringen, wird ihn zu unbedingter Selbsterkenntnis führen.

Weil ich frei bin, unkonditioniert, vollkommen – nicht die partielle, nicht die relative, sondern die ganze Wahrheit, die ewig ist – deshalb wünsche ich, dass diejenigen, die mich zu verstehen suchen, frei sind; nicht, um mir nachzufolgen, nicht, um aus mir einen Käfig zu machen, der zu einer Religion, einer Sekte wird. Vielmehr sollten sie frei sein von aller Furcht – von der Furcht der Religion, von der Furcht der Erlösung, von der Furcht der Erlösung, von der Furcht der Spiritualität, von der Furcht der Liebe, von der Furcht des Todes, von der Furcht des Lebens selbst. So wie ein Künstler ein Bild malt, weil er Freude am Malen hat, weil es ein Ausdruck seiner selbst ist, sein Glück, sein Wohlbefinden, so tue  ich das Meine, und nicht, weil ich irgend etwas von irgendjemandem haben will.

Sie sind an Autorität gewöhnt oder an den Nimbus von Autorität, und Sie glauben, durch sie auf den Weg der Spiritualität geführt zu werden. Sie glauben und hoffen, dass ein anderer Sie durch seine außergewöhnlichen Kräfte – durch ein Wunder – in diese Sphäre ewiger Freiheit entrücken kann, die Glückseligkeit ist. Ihre ganze Lebenseinstellung basiert auf dieser Autorität.

Sie haben mir jetzt seit drei Jahren zugehört, ohne dass sich irgendetwas verändert hat, außer bei einigen. Jetzt analysieren Sie, was ich sage, seien sie kritisch, damit Sie mich vollkommen, von Grund auf verstehen können. Wenn Sie eine Autorität suchen, die Sie zur Spiritualität führt, dann müssen Sie automatisch eine Organisation um diese Autorität aufbauen. Doch allein durch die Gründung dieser Organisation, von der Sie glauben, dass sie dieser Autorität helfen wird, Sie zur Spiritualität zu führen, sind Sie bereits in einem Käfig gefangen.

Wenn ich das so unverblümt sage, dann denken Sie bitte nicht, dass es aus Härte geschieht, aus Grausamkeit, aus Begeisterung für mein Ziel, sondern weil ich möchte, dass Sie verstehen, was ich sage. Aus diesem Grunde sind Sie hier, und es wäre Zeitverschwendung, wenn ich Ihnen meinen Standpunkt nicht klar und deutlich auseinandersetzen würde.

Achtzehn Jahre lang haben Sie sich auf dieses Ereignis vorbereitet, auf das Kommen des Weltlehrers. Achtzehn Jahre lang haben sie organisiert, haben Sie jemanden gesucht, der Ihr Herz und Ihren Geist mit neuer Freude erfüllen, der Ihr ganzes Leben verwandeln, der Ihnen ein neues Verständnis vermitteln würde; jemanden, der Sie auf eine neue Ebene des Lebens heben, Ihnen neue Ermutigung geben, der Sie frei machen würde – und nun sehen Sie, was geschieht! Denken Sie nach, prüfen Sie sich selbst und entdecken Sie, auf welche Weise dieser Glaube Sie anders gemacht hat – nicht durch oberflächliche Unterschiede, indem Sie ein Abzeichen tragen, was belanglos, geradezu absurd ist. Auf welche Weise hat ein solcher Glaube alle unwesentlichen Dinge des Lebens hinweggefegt? Nur danach kann man urteilen: In welcher Hinsicht sind Sie freier, größer, gefährlicher für jede Gesellschaft, die sich auf Falsches, Unwesentliches gründet? In welcher Hinsicht haben die Mitglieder dieser Organisation des Sterns sich verändert?

Wie ich schon sagte, Sie haben sich seit achtzehn Jahren auf mich vorbereitet. Es ist mir gleichgültig, ob Sie glauben, ich sei der Weltlehrer oder nicht. Das ist von sehr geringer Bedeutung. Seit Sie zu der Organisation des Ordens des Sterns gehören, haben Sie Ihre Sympathie, Ihre Energie teilweise oder ganz darauf verwandt, zu bestätigen, dass Krishnamurti der Weltlehrer ist: ganz diejenigen, die wirklich suchen, nur teilweise diejenigen, die mit Ihren Halbwahrheiten zufrieden sind.

Sie haben sich achtzehn Jahre lang vorbereitet, und sehen Sie nur, wie viele Schwierigkeiten Ihrem Verstehen im Wege stehen, wie viele Komplikationen, wie viele Belanglosigkeiten. Ihre Vorurteile, Ihre Ängste, Ihre Autoritäten, Ihre neuen und alten Kirchen – sie alle, behaupte ich, sind Hindernisse des Verstehens. Ich will nicht, dass Sie mir zustimmen. Ich will nicht, dass Sie mir nachfolgen. Ich will, dass Sie verstehen, was ich sage.

Dieses Verstehen ist notwendig, weil Ihr Glaube Sie nicht verwandelt hat, sondern Sie nur noch komplizierter gemacht hat, und weil Sie nicht bereit sind, die Dinge so zu sehen, wie sie sind. Sie wollen Ihre eigenen Götter haben – neue Götter an Stelle der alten -, die alle gleichermaßen wertlos, alle Hindernisse, alle Begrenzungen, alle Krücken sind. Anstelle der alten spirituellen Rangordnungen haben Sie neue spirituellen Rangordnungen, anstelle der alten Gottesdienste haben Sie neue Gottesdienste. Sie alle sind in Ihrer Spiritualität abhängig von jemand anderem, für Ihr Glück von jemand anderem, für Ihre Erleuchtung von jemand anderem; und obgleich Sie sich seit achtzehn Jahren auf mich vorbereitet haben: wenn ich sage, dass alle diese Dinge unnötig sind, dass Sie alle abgelegen und in sich selbst diese Erleuchtung suchen müssen, diese Seligkeit, diese Reinigung und die Unbestechlichkeit des Selbst, dann ist doch kein einziger von Ihnen dazu bereit. Wenige vielleicht, aber nur sehr, sehr wenige.

Warum also braucht man eine Organisation?

Warum sollen falsche, heuchlerische Menschen mir, der personifizierten Wahrheit, folgen? Bitte bedenken Sie, dass ich nichts Hartes oder Unfreundliches sage, doch wir sind nun in einer Situation, wo Sie die Dinge so sehen müssen, wie sie sind. Voriges Jahr sagte ich, dass ich keine Kompromisse schließen würde. Nur sehr wenige haben damals auf mich gehört. Dieses Jahr habe ich es vollkommen klargemacht. Ich weiß nicht, wie viele Tausende auf der ganzen Welt – Mitglieder des Ordens – sich achtzehn Jahre lang auf mich vorbereitet haben, und doch sind sie jetzt nicht bereit, bedingungslos und total auf das zu hören, was ich sage.

Warum also braucht man eine Organisation?

Wie ich schon sagte, mein Ziel ist, die Menschen bedingungslos frei zu machen, denn ich behaupte, dass die einzige Spiritualität die Unbestechlichkeit des Selbst ist, denn diese ist zeitlos, sie ist die Harmonie zwischen Vernunft und Liebe. Das ist die absolute, unbedingte Wahrheit, sie ist das Leben selbst. Deshalb will ich den Menschen frei machen, frohlockend wie der Vogel am klaren Himmel, unbeschwert, unabhängig, ekstatisch in dieser Freiheit. Und ich, auf den Sie sich seit achtzehn Jahren lang vorbereitet haben, sage jetzt, dass Sie frei von all diesen Dingen sein müssen, frei von Ihren Kompliziertheiten, Ihren Verstrickungen. Dafür brauchen Sie keine Organisation, die sich auf einen spirituellen Glauben gründet. Wozu braucht man eine Organisation für fünf oder zehn Leute auf der Welt, die verstehen, die sich bemühen, die alle Belanglosigkeiten aufgegeben haben? Und für die schwachen gibt es keine Organisation, die ihnen helfen kann, die Wahrheit zu finden, denn die Wahrheit ist in jedem Menschen; sie ist nicht weit, sie ist nicht nah; sie ist immer da.

Organisationen können Sie nicht frei machen. Kein anderer Mensch kann Sie von außen frei machen; weder ein organisierter Gottesdienst noch die Aufopferung für eine gute Sache kann Sie befreien;  auch indem Sie sich zu einer Organisation zusammenschließen oder sich in gute Werke stürzen, können Sie nicht frei werden. Sie benutzen eine Schreibmaschine, um Briefe zu schreiben, aber Sie stellen sie nicht auf einen Altar und beten sie an. Doch das tun Sie, wenn Organisationen Ihr Hauptinteresse werden. „ Wie viele Mitglieder hat sie? – das ist die erste Frage, die mir von allen Zeitungsreportern gestellt wird. „Wie viele Anhänger haben Sie? Nach ihrer Anzahl werden wir beurteilen, ob das, was Sie sagen, wahr oder falsch ist.“ Ich weiß es nicht, wie viele es sind. Es interessiert mich nicht. Wie ich schon sagte, wenn es nur einen Menschen gäbe, der befreit wurde, wäre es genug.

Noch einmal, Sie haben die Vorstellung, dass nur gewisse Menschen den Schlüssel zum Reich der Glückseligkeit besitzen. Niemand besitzt ihn. Niemand ist ermächtigt, diesen Schlüssel zu besitzen. Der Schlüssel ist ihr eigenes Selbst, und in der Entwicklung und der Reinigung und der Unbestechlichkeit des Selbst allein ist das Reich der Ewigkeit.

Sie werden sehen, wie absurd das ganze Gebäude ist, das Sie errichtet haben, dass Sie Hilfe von außerhalb suchen, dass Sie für Ihr Wohlbefinden, Ihr Glück, ihre Kraft von anderen abhängig sind. Das alles können Sie nur in sich selbst finden.

Warum also braucht man eine Organisation?

Sie sind daran gewöhnt, dass man Ihnen sagt, welche Fortschritte Sie gemacht haben, was Ihr spiritueller Status ist. Wie kindisch! Wer außer Ihnen selbst kann Ihnen sagen, ob Sieinnerlich schön oder hässlich sind? Wer außer Ihnen selbst kann Ihnen sagen, ob Sie unbestechlich sind? Es ist Ihnen nicht ernst genug um diese Dinge.

Warum also braucht man eine Organisation?

Doch diejenigen, die wirklich verstehen wollen, die Ausschau halten nach dem, was ewig ist, ohne Anfang und ohne Ende, die werden gemeinsam mit großer Intensität diesen Weg gehen, sie werden eine Gefahr sein für alles, was unwesentlich ist, für Unwirkliches, für Schatten. Und sie werden sich zusammenschließen, sie werden eine Flamme sein, denn sie verstehen. Eine solche Gemeinschaft müssen wir bilden, und das ist mein Ziel. Aufgrund dieses wirklichen Verstehens wird es dort wahre Freundschaft geben. Aufgrund dieser wahren Freundschaft – die Sie nicht zu kennen scheinen – wird eine Zusammenarbeit möglich sein. Und das nicht aufgrund der Aufopferung für eine Sache, sondern weil Sie sich wirklich verstehen und daher fähig sind, im Ewigen zu leben. Das ist etwas Größeres als alles Vergnügen, als jedes Opfer.

Dies sind die Gründe, weshalb ich nach zwei Jahren reiflicher Überlegung diese Entscheidung getroffen habe. Sie kommt nicht aus einem momentanen Impuls. Ich bin von niemandem dazu überredet worden. In dieser Angelegenheit lasse ich mich nicht überreden. Seit zwei Jahren habe ich darüber nachgedacht, langsam gründlich, geduldig, und ich habe mich nun entschlossen, den Orden, dessen Haupt ich nun einmal bin, aufzulösen. Sie können andere Organisationen bilden und jemand anderen erwarten. Das interessiert mich nicht, so wenig, wie ich daran interessiert bin, neue Käfige zu bauen und neue Dekorationen für diese Käfige. Meine einzige Sorge ist, die Menschen absolut und bedingungslos frei zu machen“

8 Responses to ““Die Wahrheit ist ein pfadloses Land” – Die komplette Rede”

  1. Dan4Truth sagt:

    Auf das jene, die einst den ”gutgemeinten” Pfad betraten, ihn nach sinnvollem Überdenken wieder verlassen mögen…

    Danke, Moe^^

  2. DIRCULEZ sagt:

    Interessanter Beitrag!

    Es müßten mehr Leute auf den Trip kommen
    sich, aus höherer Weißheit heraus, zu hinterfragen.
    Ich denke jeder Mensch hat wertvolle Erkenntnisse
    und bekommt vom Leben öfter einen Wink,
    sich mal angemessen zu verhalten, aber die
    Mehrheit mag die Geschenke nicht hergeben,
    die fälschlich verteilt wurden.
    Darum wird Dummheit wissenschaftlich aufgeblasen
    und zur Pseudo-Religion, um geschützte Arten zu
    erhalten, für die der Rest erst krepieren muß,
    bevor sie sich eingestehen, das Leben allgemein
    hart ist und gewisse Trägheit überwunden werden
    muß, um kreativ zu denken, was man da oben nicht
    mehr braucht, daher beugt man die Natur und
    braucht Soldaten und Psychopathen und Narzisten,
    um die Ordnung durchzudrücken!
    Man zehrt davon das es so viele inselbegabte
    Schulkonforme und gesellschaftlich erkrankte
    Mainstreamopfer gibt, die Filmrealitäten leben
    und Richter die wiederum aus falschen Blickwinkeln
    Menschen bestrafen, die sie nicht zu 0,1% verstehen,
    deren Schicksale nicht beleuchtet werden.
    Wie Bill Cooper sagt, die Sheeple sollten nicht
    auf dem Schlachtfeld sein und ich sage:
    Den Angriff erkennen sie nicht, sie sind
    Frösche in der Mikrowelle, inselbegabte
    blinde Entscheidungsträger, deren Zuständigkeit endet,
    bevor sie nachdenken können, jeder erhält ein
    Fragment “Wahrheit” – Immer nur so viel das er
    handeln kann, aber wer das Gesamtwerk überblickt
    und Moral hat, scheidet aus.
    Wieviele Kritiker hat man, die sich starr gegen
    Dinge stellen, die sie nicht im Ansatz begreifen
    und wenn sie scheitern drängt das EGO ins Spiel
    und verwässert die Fakten, verdreht Worte, raubt
    den Sinn, kehrt alles um und danach folgt nur noch
    blinde Regulierung…
    Jeder fühlt Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit,
    also warum lassen sich >Leute den Mund überfahren
    von Dreck! Viele sind nicht zufrieden damit, das
    sie sich nur noch in Filmen und Spielen ausleben,
    aber tauchen wieder und wieder und wieder ab -
    Es ist alles unendlich verzweigt und tief
    verwurzelt, die Viren durchströmen alles, jedes
    Verhalten, jeden Satz, jedes Denken, jedes Wort.
    Es hat sich eine komplette Antikultur entwickelt,
    ohne die kein Betriebssystem mehr auf dem Roboter
    ist… :)

  3. k sagt:

    ich lese gerade ein zweites Buch von Arno Gruen- diesmal mit dem Titel ” der Veratt am Selbst ” Es gibt für mich keinen besseren Psychologen der das Geschehen in heutiger Welt so perfekt auf den Punkt bringt wie er. Er beschreibt was Mangel an Autonomie mit Menschen einrichtet, wie wir uns schleichend zu Robotern entwickeln, geprägt und geblendet von den falschen Vorbilidern und Ideologien unserer Gesellschaft wo Verwundbarkeit, Hilflosigkeit und Leid als Schwäche dargestellt wird und in unserer Gesselschaft unakzeptabel ist. Er beschreibt wie Menschen die zu Autonomie unfähig sind sich zu Machtmenschen und Psychopaten entwickeln und die sheeples miteinziehen. Ich gebe hier mal wieder vom Herzen den Tipp sich mit seinen Werken auseinander zu setzen. Für mich persönlich sind seine Bücher Pflicht zu der psychologischen Verständiss der Menschlichkeit und ihrer Abspaltung.
    Manchmal überkommt mich die Lust all seine Bücher aufzukaufen und an Leute zu verschenken, die mir wichtig sind :-)

  4. k sagt:

    ich habe gegoogelt und interessanten fund gemacht- satanismus und alle seine formen mit kleinem verweis auf die bücher von arno gruen

    http://pdf.trauma-beratung-leipzig.de/tbl-satanische-kulte.pdf

  5. Ruff sagt:

    hey THX k
    das hilft MIR ungemein in Bezug auf eine Diskussion mit LaRubia über die Satanische Bibel, die “psychologischen” Vorgänge dahinter zu verstehen.

  6. k sagt:

    dies zeigt einige möglichichen abspaltungen des satanismus getrieben von abgespalaltener persönlichkeit, sexualität, gier nach macht und kontrolle. Ein teufelskreis eben der die ahnungslose Menschen in seine bahn zieht und deren Selbst zerstört. Die psychologische Erklärung( laut Arno Gruen) solcher Abspaltungen ist Mangel an Liebe und Fürsorge, welche als Folge das Verdrängen eigener Bedürfnisse und des Inneren Selbst fördert und eine Persönlichkeit bildet die sich nach äußeren Einflüssen und Unterordnung an lieblosen Authoritäten bzw Feindbildern formt. Die lieblosen Authoritäten, Ideologien, Feinbilder werden angenommen weil sie das Spiegelbild des menschlicher Inneren Leere sind. Somit fühlen sich einige in ihrer Abspaltung bestätigt und nehmen sie als Normalität wahr bzw sind fanatisch darüber überzeugt ein weg gefunden zu haben welche sie zur Erlösung führen wird.
    Letzendlich führt dies genau zu dem Gegenteil in vielen Fällen, ein Psychopat spürt gewiss dass er dadurch immer mehr von sich selbst abpaltet. Als Ausweg aus diesem Teufelskreis bleibt nur noch Selbstzerstörung übrig. Der mächtige Psychopat wird selbstverständlich andere mitziehen wollen.
    Und nun gaukelt uns die Agenda vor durch Lucifer Erlösung zu finden und verspricht Licht und Liebe. Nichts grösserer Schwachsinn als das, denn die Liebe ist in jedem einzelnen Menschen, sie kann gelebt werden ohne Ideologien oder Religionen. Aus diesem Teufelskreis auszubrechen kann man nur in dem man sich selbst als Mensch/ Individuum akzeptiert und lieben lernt, eine Fähigkeit die durch Agenda und deren Gehirnwäsche langsam aber sicher zerstört wird/ wurde um Macht und Abhängigkeit von Authoritäten zu erzeugen. Der Mensch, seiner Hilflosigkeit und Angst ausgesetzt ergibt sich, besonders wenn ihm Liebe versprochen wird. Liebe kann allerdings nicht als Belohnung für Gehorsamkeit verteilt und versprochen werden. Wahre Liebe ist bedingunglose Liebe die keine Erwartungen und Versprächungen braucht. Das Empfinden von Angst und eigener Hilflosigkeit gehören zur Menschlichen Natur und sollten akzeptiert werden, denn diese Empfindungen halten uns davon ab einem anderen Menschen böses zu tun. Es ist kein Zeichen von Schwäche Angst oder Hilflosigkeit zu empfinden. Aus solchen Emotionen wie Angst, Schmerz, Hilflosigkeit wächst die innere Kraft bedrohliche Situationen zu meistern. Die heutige Gesellschaft stellt sie aber als Schwäche dar, und so schrümpfen wir und werden unseren Selbstbewußtsein beraubt. Wir mutieren zu Unmenschen/ Robotern, passen uns unbewußt an, lassen uns belügen und so manche klammern daran fest etwas positives in der Agenda zu sehen. Ein herrvorangender Plan den sie sich da ausgeheckt haben.
    Meine Einstellung und persönlicher Kampf gegen die Agenda ist deswegen die folgende- sei stetts wachsam und beobachte die Welt, sei das Gegenteil usere kranken Gesselschaft, sei ein Mensch und habe Mut zur Primitivität, erfreue dich an den kleinen Dingen die in heutigen Welt als primitiv abgestempelt werden, die es aber kostenlos in der Welt gibt. Gehe raus, atme tief durch, geniesse die Luft, die Natur , bringe jemanden zum lächeln in dem du selbst lachst, mache jemanden glücklich ohne dass du etwas dafür erwartest oder erhoffst. Mach die Glotze aus, den Computer- nutze die Zeit um deinen Mitmenschen näher zu kommen, sei für sie da, zeige Fürsorge, Liebe. Wenn du es schaffst jemanden das Gefühl zu vermitteln dass man mit einfachen Dingen glücklich sein kann, werden die Menschen das erkennen und schätzen lernen. Für mich persönlich war dies der Weg zu Heilung meines Selbst und ich bin nach jahrelangen Depressionen wieder glücklich, erwartungslos glücklich. Wir brauchen keine materiellen Werte, keine Drogen wie Alkohol oder andere Stimulas um uns wohl oder glücklich zu fühlen. Wir brauchen keine neue Weltordnung um Frieden und Liebe wieder herzustellen.

    Sorry leuts, aber dass musste mal wieder aus mir raus. Der kommende Frühling hat eine berauschende Wirkung auf mich :-)

  7. k sagt:

    und das geht an die NWO Befürworter und Luciferians da draussen- ja ich habe Angst vor euren psychopatischen Plänen aber viel stärker als die Angst und die Hilflosigkeit meiner Selbst ist das Mitleid was ich für euch empfinde.

  8. Dan4Truth sagt:

    Sehr schönes Statement…

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